Paper-Reihe zum Thema RessourcenKultur

Was zeichnet kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus, die erfolgreich ressourceneffizient wirtschaften und Innovationen hervorbringen?

Diese Frage suchte das Verbundprojekt „RessourcenKultur“ (01.09.2009-30.06.2013) im Rahmen des Förderprogramms “Arbeiten, Lernen, Kompetenzen entwickeln – Innovationsfähigkeit in einer sich wandelnden Arbeitswelt” des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zu beantworten. Der Name des Projektes wurde gewählt, um darauf aufmerksam zu machen, dass eine andere Kultur der Umgangsweise mit Ressourcen notwendig ist, um nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen.

 

Ziel des Projektes war es, die Wechselwirkung zwischen Innovationen für Ressourceneffizienz und Vertrauenskulturen in KMU als Beitrag für die nachhaltige Entwicklung zu untersuchen. Nachhaltiges Wirtschaften führt zu einem umweltverträglicheren und sozial gerechteren Wohlstand. Das wachsende Interesse an nachhaltiger Prozess- und Produktgestaltung durch Umwelt- und Ressourceneffizienztechnologien zeigt, das langfristiges ökonomisches Denken und Handeln, ökologisch verträgliches Wirtschaften und soziale Verantwortung im eigenen Unternehmen und in der Lieferkette immer bedeutender werden. Für die dafür notwendigen Innovationsprozesse ist ein Zusammenspiel zwischen den drei Faktoren sozial verantwortlich, ökologisch verträglich und wirtschaftlich effizient unabdingbar.

Das Projekt RessourcenKultur prüfte die Forschungsthese, dass an Ressourceneffizienz orientierte Unternehmen, eine bestimmte betriebliche Vertrauenskultur pflegen, die Innovationsprozesse im Unternehmen stärkt oder erst ermöglicht. Einerseits existieren Hinweise, die diese These bestätigen, andererseits finden sich Beispiele dafür, dass Innovationen für höhere Ressourceneffizienz und die Förderung von Vertrauenskulturen im Konflikt zueinander stehen können.

Das Projekt untersucht daher die Frage, unter welchen Bedingungen die wechselseitige Steigerung von Ressourceneffizienz und Vertrauenskulturen gelingen kann und worin hemmende und fördernde Bedingungen bestehen.

In der Reihe der “RessourcenKultur-Paper” wurden die empiriegestützten Ergebnisse des Projekts zielgruppengerecht aufgearbeitet. Auf diese Weise können Praktikerinnen und Praktikern konkrete Maßnahmen und Instrumente an die Hand gegeben werden. So z.B. die „Ressourcenbox“, in der Instrumente vorgestellt werden, die die Verbindung und die gegenseitigen Bedingungen von Vertrauenskulturen und Ressourceneffizienzmaßnahmen thematisieren, um Ressourcen in Unternehmen ganzheitlich gestalten zu können.

Oder das „Qualifizierungsmodul RessourcenKultur“. Dieses überführt ausgewählte Projektergebnisse in Lehrmaterialien und ist auf die Förderung von Kompetenzen zur Initiierung, Umsetzung und Moderation von nachhaltigem Wandel in kleinen und mittleren Unternehmen fokussiert.

 

Im folgenden sind die RessourcenKultur Paper 1 bis 7 sowie die RessourcenKultur Paper Sonderausgaben 1 bis 4 aufgelistet. Diese stehen auf www.ressourcenkultur.de zum Download bereit:

 

  • Bliesner, Anna; Dreuw, Katharina; Klinke, Sebastian; Rohn, Holger (2013): RessourcenKultur – Handreichung für Praktiker-/innen. Handlungsoptionen zur wechselseitigen Steigerung von Ressourceneffizienz und Vertrauenskulturen in KMU. RessourcenKultur Paper Sonderausgabe 2, Bremen/Wuppertal
  • Bliesner, Anna; Rohn, Holger (2013 a): Qualifizierungsmodul RessourcenKultur – Materialien zur Kompetenzentwicklung für Praktiker/-innen. RessourcenKultur Sonderausgabe 4, Bremen/Wuppertal
  • Bliesner, Anna; Rohn, Holger (2013 b): Qualifizierungsmodul RessourcenKultur – Theoretische Fundierung eines didaktischen Ansatzes zur Kompetenzentwicklung. RessourcenKultur Paper 7. Bremen/Wuppertal
  • Dreuw, Katharina; Rohn, Holger (2013a): Strategien und Instrumente zur Steigerung der Ressourceneffizienz in Unternehmen. RessourcenKultur Paper 6, Bremen/Wuppertal
  • Klinke, Sebastian; Gundert, Hannah (2013): Ressourcen und Kultur in KMU. Perspektiven von Beschäftigten, Berater/-innen und Geschäftsführungen. RessourcenKultur Paper 5, Bremen/Wuppertal
  • Schmitt, Martina; Rohn, Holger (2013): Good Practice – „RessourcenKultur“. Ansatzpunkte für ressourceneffiziente, innovative, auf Vertrauen basierende unternehmerische Praxis in KMU. RessourcenKultur Paper Sonderausgabe 3, Bremen/Wuppertal
  • Schmitt, Martina; Rohn, Holger (2012): Was zeichnet ressourceneffiziente, innovative KMU aus? Antworten der Akteure- Ergebnisse einer quantitativen Befragung. RessourcenKultur Paper Sonderausgabe 1. Bremen/Wuppertal, (Paper, Seiten 1-47).
  • Dreuw, Katharina; Bliesner, Anna; Rohn, Holger (2011): Ressourceneffizienz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Hintergrundpapier zur Landkarte RessourcenKultur. RessourcenKultur Paper 2, Bremen/Wuppertal, (Paper, Seiten 1-57).
  • Gundert, Hannah; Klinke, Sebastian; Bliesner, Anna; Nagler, Brigitte (2011): Betriebliche Vertrauenskulturen. Hintergrundpapier zur Landkarte RessourcenKultur. RessourcenKultur Paper 3, Bremen/Wuppertal, (Paper, Seiten 1-77).
  • Schmitt, Martina; Klinke, Sebastian; Rohn, Holger (2011): Was zeichnet ressourceneffiziente, innovative KMU aus? Antworten der Akteure Ergebnisse einer quantitativen Befragung von Geschäftsführer/-innen produzierender Unternehmen und von Material- und Ressourceneffizienz-Berater/-innen. RessourcenKultur Paper 4, Bremen/Wuppertal, (Paper, Seiten 1-95).
  • Bliesner, Anna; Dreuw, Katharina; Gundert, Hannah; Klinke, Sebastian; Nagler, Brigitte; Rohn, Holger (2010): Landkarte RessourcenKultur. Vertrauenskultur, Innovation und Ressourceneffizienz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). RessourcenKultur Paper 1, Bremen/Wuppertal, (Paper, Seiten 1-52).
Teilen!

    Comments are closed