„Ich habe etwas, was Du brauchst…“

Kristin Leismann am 18.6. zu Gast bei der Mittwochsgesellschaft der Heinrich-Böll Stiftung Brandenburg in Potsdam zum Thema "Regenerative Stadt III: Nutzen statt Besitzen"

Braucht man eine Bohrmaschine oder ein Loch in der Wand? Eine Waschmaschine oder saubere Wäsche? Bewohner/innen einer regenerativen Stadt gehen klug mit Ressourcen um und zunehmend wird vielen Menschen klar, dass sie längst nicht alles selbst besitzen müssen, was sie brauchen und nutzen wollen. Es gibt einen neuen Trend, der nicht nur in Deutschland, sondern weltweit Einzug hält: Gemeinschaftlicher Konsum heißt er und umfasst so unterschiedliche Praktiken wie Wohnungstausch, Autogemeinschaften, Gemeinschaftsgärten und Tauschringe für Werkzeuge. Was es schon lange in Form von Bibliotheken, Waschsalons oder landwirtschaftlichen Genossenschaften gibt, weitet sich auch auf andere Lebensbereiche aus. Nach der Devise „Nutzen statt Besitzen“ teilen und tauschen Menschen Werkzeuge, Kleider, Autos und vieles mehr. Welchen Beitrag kann eine solche Praxis leisten, um den Ressourcenverbrauch in der Stadt erheblich zu senken? Wie lässt sich das gemeinsame Nutzen von Dingen organisieren und welche Herausforderungen gibt es?
Unsere Mitarbeiterin Kristin Leismann ist als Autorin der Studie “Nutzen statt Besitzen. Auf dem Weg zu einer ressourcenschonenden Konsumkultur” geladen, um die Studie vorzustellen und in einer spannenden Diskussion die oben genannten Fragen zu beantworten.

 

Moderation: Joachim Gessinger und Inka Thunecke, Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
Veranstaltungsort: T-Werk, Schirrhof, Schiffbauergasse 4e, 14467 Potsdam
Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung wird gebeten.
Die Mittwochsgesellschaft findet in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung (Berlin) statt.

 

Kristin Leismann

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