Nachhaltigkeit in der Weihnachtszeit

Sind entspanntere Alternativen zur eingeübten Weihnachtspraxis möglich?

Nachhaltigkeit in der Weihnachtszeit
 

Die besinnliche vorweihnachtliche Zeit, wer kennt sie nicht? Lichterketten, dampfender Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, selbstgebackene Plätzchen und natürlich das Aussuchen des Weihnachtsbaums. Man besinnt sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Familie, Gesundheit, Freundschaft und erfüllte Beziehungen zu anderen Menschen.

Doch die Weihnachtszeit hat auch noch eine andere Seite: Konsum, Stress, Hektik. Die verzweifelte und oft vergebliche Suche nach den passenden Geschenken in vollen Geschäften. Überall genervte und gestresste Konsument/innen, die von Geschäft zu Geschäft hetzen – von Besinnlichkeit keine Spur. Gibt es keinen Weg, dieser Spirale zu entkommen? Vielleicht hilft uns Online-Shopping dabei Zeit zu sparen. Oder macht es dieser Vorschlag nur noch schlimmer? Man ist nicht da, wenn das Paket kommt, muss in der Pause oder vor der Arbeit wieder in die überfüllte Postfiliale, zuhause merkt man, dass die Farbe nicht stimmt und die Rücksendung will auch innerhalb der nächsten Tage erledigt sein – ein Geschenk hat man dann immer noch nicht.

Was wir uns in der Weihnachtszeit wünschen ist Besinnlichkeit, Ruhe und Frieden. Gemeinsam mit der Familie eine entspannte Zeit verbringen. Wie kommt es dann, dass wir alle von A nach B hetzen und uns so unreflektiert dem Massenkonsum hingeben?

 

Alternativen unter dem Weihnachtsbaum

Um sich selbst etwas Gutes zu tun, hier ein paar suffiziente und nachhaltige Vorschläge für die Weihnachtszeit:

 

  • Treffen Sie in der Familie Absprachen zum Thema Geschenke. Zum Beispiel nur Geschenke für die Kinder oder einfach ein gemeinsames Wichteln.
  • Zeit statt Zeug – Schenken Sie ein wirklich persönliches Geschenk wie einen gemeinsamen Waldspaziergang oder ein gemütliches Abendessen. Auf der Webseite www.zeit-statt-zeug.de finden Sie weitere Anregungen.
  • Lassen sie das Schenken sein und spenden sie – gemeinsam mit ihrer Familie. Die Freude darüber etwas wirklich Gutes zu tun und Menschen, die hilfsbedürftig sind zu unterstützen verbindet und zaubert ein Lächeln in ihr Gesicht.
  • Gehen Sie nicht den Umweg über Geschenke, um anderen Ihre Verbundenheit auszudrücken. Vielleicht erfüllt ein ehrlicher Brief oder ein gemeinsames Plätzchenbacken dieses Bedürfnis auf beiden Seiten viel besser?

 

Steigen Sie einfach aus dem vorweihnachtlichen Stress aus und fragen Sie sich „Brauche ich (oder jemand anderes) das wirklich?“ – ganz im Sinne unserer Reihe Suffizienzstrategien im Alltag. Damit tun sie sich selbst einen Gefallen und bringen etwas Nachhaltigkeit in das größte Konsumfest unserer Gesellschaft.

 
 

Hier finden Sie weiter Anregungen zum Thema entspannte und nachhaltige Weihnachtszeit:

 

 
 
Bildquelle:
www.tOrange-de.com

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