Nachhaltigkeit durch Urbane Gärten

Inwiefern tragen Urbane Gärten zur Nachhaltigkeit in der Stadt bei?

Urbanes Gärtnern

 
 

Urbane Gärten sind in aller Munde – es gibt sie in allen Formen und Ausprägungen. Im Blog-Artikel der entega werden das Konzept, neue Entwicklungen und verschiedene Gärten vorgestellt – für einen Einstieg sehr übersichtlich und empfehlenswert.
 
 

Tragen Urbane Gärten auch zur Nachhaltigkeit bei? Als nennenswerten Beitrag zur Lebensmittelproduktion können Sie in Deutschland sicher noch nicht verstanden werden, dennoch gibt es viele Vorteile durch urbanes Gärtnern. So zeigt z.B. eine Studie, dass durch gemeinschaftliches Gärtnern in der Nachbarschaft nicht nur die Gesundheit der Beteiligten – mental wie physisch – verbessert wird, sondern dass auch der soziale Zusammenhalt steigt und sich die Ernährung der Beteiligten verbessert (1).
 
 

Stadtgärten erfüllen weiterhin wichtige ökologische Funktionen, wie z.B. die Verbesserung der Biodiversität in urbanen Räumen. Sie eignen sich als Form der Integration, als Bildungsansatz für Nachhaltige Entwicklung und vieles mehr. Nicht zuletzt sind Urbane Gärten Orte der Erholung und gleichzeitig Anpassungsmaßnahme an ein sich veränderndes Klima. So werden Hitzeinseln durch Verdunstungseffekte der Pflanzen gemildert. (2) Für einen wissenschaftlichen Überblick der Gartenformen und Gartenfunktionen empfehlen wir Ihnen die Online-Ressource “Urbane Gärten für Mensch und Natur“.
 
 

Quellen:

1) http://doi.org/10.1093/heapro/dam001

2) http://d-nb.info/1063384362/34
 
 

Bildquelle: https://www.flickr.com/photos/markusspiske/14442469900

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    1 Kommentar

    1. Wirklich Nachhaltig

      Der Artikel fasst es gut zusammen – Urban Gardening ist eine nette Abwechslung und kann die Lebensqualität verbessern, das ist natürlich gut. Zur ökologischen Nachhaltigkeit ist kein nennenswerter Beitrag zu erwarten. Da kommt es vielmehr auf die Auswahl der Lebensmittel an (heimische Gemüse, Pflanzenöle und Getreideprodukte gut, Fleisch und Milchprodukte in geringer Menge ok) und wie man mit den Lebensmitteln umgeht (nichts wegwerfen, nie mit dem Auto zum Einkaufen fahren, kleiner Kühlschrank, energiesparend und nicht zu oft kochen/backen).

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