Attraktive Fahrradinfrastruktur als Standortfaktor

Stellplätze, Radwege, Beleuchtung und positive Effekte durch Radverkehr

Fahrradüberdachung Multiport Ziegler-Metall

Dieser Artikel erscheint als Gastartikel in Kooperation mit der Firma Ziegler-Metall.

 

Eine attraktive Fahrradinfrastruktur kann als Standortfaktor erheblich sein. Viele Städte und Kommunen könnten wesentlich mehr Fahrradfahrer und Fahrradfahrerinnen verzeichnen, wenn die vorhandene Infrastruktur den Bedürfnissen der Radfahrer angepasst würde.
In erster Linie benötigen Fahrradfahrer Radwege und Parkmöglichkeiten, die sie nutzen können. Da manche Verkehrsteilnehmer wenig Rücksicht auf Radfahrer nehmen, diese aber per Gesetz gezwungen sind, auf der Straße zu fahren, ist eine Ermangelung an Fahrradwegen häufig ein Problem und führt dazu, dass viele das Fahrrad dann doch zu Hause stehen lassen. Dabei sind Fahrradfahrer für die Kommunen durchaus nützlich – sie schonen die Umwelt, sorgen nicht für Staus, verhindern Luftverschmutzung und sind gut für den örtlichen Einzelhandel.
Auch das sichere Abstellen der Räder ist nicht immer gewährleistet. Dem Radfahrer sollten jedoch gute Möglichkeiten geboten werden, sein Fahrrad – wie jeder andere Verkehrsteilnehmer auch – parken zu können.

 

 

Wie können geeignete Parkmöglichkeiten zu mehr FahrradfahrerInnen in einer Stadt führen?

Wer als Kommune an wichtigen Plätzen und Orten der Stadt Fahrradparkplätze bietet, unterstützt den Radverkehr und sorgt dafür, dass das Fahrrad als ganz normales Verkehrsmittel zur innerstädtischen Fortbewegung eingesetzt werden kann. Wenn ein Radfahrer sein Fahrrad notgedrungen an einen Zaun oder Pfahl ketten muss, wird er mit einem unguten Gefühl zur Arbeit, ins Kino oder zu seinem sonstigen Zielort gehen und das nächste Mal vielleicht doch auf das Auto oder öffentliche Verkehrsmittel zugreifen. Dementsprechend ist es wichtig, den Radfahrern vernünftige Parkmöglichkeiten zu bieten, die geschickt in öffentliche Plätze oder Verkehrsknotenpunkte eingefügt werden können. Da viele Fahrradfahrer ihr Fortbewegungsmittel unabhängig vom Wetter nutzen, macht es Sinn, einen Parkplatz mit Fahrradüberdachungen, zum Beispiel von Ziegler-Metall, zu versehen, so dass die Räder vor der Witterung geschützt werden, sobald sie abgestellt sind. Wenn sich die Fahrradständer an wenig belebten Orten befinden, ist es zusätzlich sinnvoll, eine Beleuchtung einzubauen, damit sich die Fahrradfahrer auch abends oder nachts sicher fühlen können und Satteldiebe nicht auf den Gedanken kommen, sich ans Werk zu machen.

 

 

Radwege als Standortfaktor

Gut ausgestaltete Radwege tragen ebenfalls zu einer attraktiven Fahrradinfrastruktur als Standortfaktor bei. Sie müssen deutlich gekennzeichnet sein und einen Fahrradfahrer sicher durch den Verkehrsfluss leiten. Dabei darf ein Radweg nicht zu schmal sein und sollte so breit sein, dass zumindest zwei erwachsene Fahrradfahrer problemlos aneinander vorbei oder Eltern neben ihrem Kind fahren können. An Kreuzungen dürfen Radwege nicht abrupt aufhören, sondern müssen neben den Autos über die Kreuzung führen. Oft ist es hilfreich, wenn Fahrradwege farblich gekennzeichnet sind. Um die Infrastruktur auszuweiten, können Fahrradwege ausgebaut werden und auch an jenen Verkehrspunkten zum Einsatz kommen, wo sie bis jetzt gemieden wurden. Ob Fahrradwege auf der Straße oder auf separaten Wegen geführt werden sollen, ist Gegenstand andauernder Diskussionen. In den erfolgreichen Fahrradmetropolen wie Kopenhagen werden die Radfahrer auf eigene Wege geleitet und Studien belegen deren positiven Einfluss auf das Sicherheitsgefühl der Radfahrer.
Ein weiteres Thema ist der Umgang mit Radwegen bei Baustellen: Häufig werden Abschnitte abgesperrt und Autos umgeleitet, ohne Radfahrern einen erkennbaren Ersatz ihrer Trasse zu bieten. Hier kommt es darauf an, für einen kleinen Ersatzweg zu sorgen, den die Radfahrer problemlos neben den Autofahrern benutzen können.

 

Gesundheitskosten und Effekte auf den lokalen Einzelhandel

Zwei weitere Vorteile des Radfahrens sind nicht zu vernachlässigen: Gesundheitlich bietet Radfahren enorme Vorteile, welche rein wirtschaftlich auch der Allgemeinheit zugute kommen. Aber auch ein erhöhter Radverkehrsanteil in Städten führt zu positiven wirtschaftlichen Effekten: Der lokale Einzelhandel profitiert laut einer Studie der European Cyclists’ Federation von mehr Fahrradfahrern.

Unter Berücksichtigung dieser Aspekte sollten Fahrradinfrastrukturen verbessert werden und als Standortfaktor eine Stadt attraktiver machen. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand und kommen letztendlich der Kommune zu Gute. Besonders für Städte mit häufigem Verkehrsstau empfiehlt es sich, für eine gute Fahrradinfrastruktur zu sorgen und Zugezogene sowie Einwohner dazu zu bewegen, das Fahrrad vermehrt dem Auto vorzuziehen.

 

 

Quellen und Weiterlesen:

Straße oder Radweg: Wo wollen wir in Zukunft radeln? http://busy-streets.de/strasse-oder-radweg-wo-wollen-wir-in-zukunft-radeln/

 

Positive Gesundheitseffekte: http://diepresse.com/home/panorama/wien/633072/Studie_Radler-zahlen-fur-PkwVerkehr

 

Positive Effekte für den lokalen Einzelhandel: http://itstartedwithafight.de/2016/02/17/auch-radfahrer-haben-geld/

 

Bildquelle: Ziegler-Metall

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